Park für heimatlose Skulpturen

BP 2021 PP/PFHS

flexus21

Kunst ereignet sich in Räumen. Zum Ende des Jahres 2020 hatten die Einschränkungen des Kulturbetriebs durch die Notstandsregierung zum frühzeitigen Ende des temporären Projekts Flexus 2020 geführt. Daraus entstand als Folgeprojekt 2021, der Park für heimatlose Skulpturen – ein okkupativer Akt zur Raum-Erschliessung und Erforschung.

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Kunst braucht Raum! Ist Kunst öffentlich nicht zugänglich, so ist sie im Grunde für die Gemeinschaft nicht sichtbar. Der Park steht auch für Kommunikation im öffentlichen Raum, für Dialog und Transparenz, für Diskurs und Austausch, für freie Kunst. Der Park für heimatlose Skulpturen entsteht aus dem Geiste des kollektiven Kunstgedankens.

Kurz zur Geschichte: Einst entstanden aus der Not bevorstehender Verdrängung aus ihren Ateliers und der damit einherlaufenden Sorge „Wohin mit den teils raumhohen Skulpturen?!“ besetzen die KEP-Künstler Raimund Schucht und Thomas Weidner ein Stück Wiese vor dem Atelierhaus in Berlin-Pankow und rufen somit den Park für heimatlose Skulpturen aus. Durch die Eintragung als Parkfläche auf Google Maps bekommt der Skulpturenpark eine ‚offizielle‘ Legitimation.

Im Januar 2021 erschien im Magazin „Monopol“ ein Artikel über den Park für heimatlose Skulpturen.

Aus dem Park sind daraufhin verschiedene Veranstaltungsformate entstanden: das PARKpicknick (ein kollektiver Anlaufort für Dialog und Austausch), die 33:33min-Ausstellung (ein urbanes Ausstellungsformat u.a. für Performance, Aktionen, bildende Kunst) und „die Große Versammlung“ (ein hybrides Format aus realen Skulpturen und digitalem Layer von neuen, alten & zerstörten Skulpturen). Anfang 2023 beenden R.Schucht und T.Weidner die künstlerische Leitung des Projekts mit der Ernte 23.

Die große Versammlung

Ernte 23